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Blaue Gruppe

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Den Schwerpunkt legen wir auf die Selbstständigkeit des Kindes und das begleiten wir mit einem projektorientierten Ansatz. Die Kinder werden bei der Bewältigung ihres Tages unterstützt und gefördert. Es werden sowohl Zeiten zum Freien spielen als auch für geplante Aktivitäten eingeräumt.

Unser Motto lautet:

Gestaltungsprozesse sind Erkenntnisprozesse

Bei ihren Versuchen die Welt kennen- und verstehen zu lernen, beschreiten die Kinder ganz eigene Wege und greifen hierbei zu den unterschiedlichsten Mitteln. Sie zeichnen, malen, collagieren, mit plastischen Materialien (Ton, Lehm, Knete,...) experimentieren mit Draht, Wasser und Papier, setzen sich mit Ihrer Umwelt auseinander, verarbeiten ihre Erlebnisse und verleihen darüber hinaus ihren Eindrücken neuen Ausdruck.

Eine intensive Wahrnehmung, eine ausführliche sinnliche Erkundung sowie alle kreativen Tätigkeiten von Kindern sind demnach eng verknüpft mit dem Verstehen der Welt. Mit der Zeichnung strukturiert das Kind seine Wahrnehmung.

Oder mit den Worten von Rudolf Seitz ausgedrückt: Darstellen ist Klarstellen

Die kreative Tätigkeit der Kinder hat somit gleichzeitig eine Erkenntnisebene und eine Empfindungsebene.

Die oft gestellte "Warum"-Frage bezieht sich auf naturwissenschaftliche und technische Phänomene. Diese kann das Kind auf Grund von Beobachtungen, Beschreiben, Vergleichen und Bewerten seiner belebten und unbelebten Umwelt wahrnehmen. Das Kind streift durch die Fachdisziplinen der Biologie, Physik, Chemie und Technik, nach seiner eigenen Logik und ganz nach seinem Interesse.

Ein Kind geht Dingen ernsthaft auf den Grund. Es sucht Kontakte und Experten. Es ist nicht interessiert an exakten, langatmigen, wissenschaftlichen Erklärungen, wohl aber will es die Phänomenen des unmittelbaren Lebenszusammenhangs verstehen, besonders in der Kausalität von "wenn - dann".

Kinder wollen Beobachten, Verstehen und Experimentieren.

Und wenn sie erkennen, dass das im Wasser aufgelöste Zuckerstück erst verschwunden scheint, die Substanz sich dann doch wieder aus der Lösung zurückgewinnen lässt, können Sie grundlegende Einsichten entwickeln.

In der Kreativgruppe versuchen wir, mit großem Erfolg, des Kindes Fähigkeit zu verstehen und das Kind in seiner Entdeckungsfreude zu ermutigen.

Unser Credo: Gestaltungsprozesse sind Erkenntnisprozesse

Wenn Kinder kreativ sind, ist das weit mehr als nur ein Zeitvertreib. Getreu dem Leitgedanken des Kunstpädagogen Rudolf Seitz – „Darstellen ist Klarstellen“ – nutzen die Kinder bei uns unterschiedlichste Materialien als Werkzeuge des Denkens:

  • Multisensorisches Arbeiten: Ob Ton, Lehm, Knete, Draht, Wasser oder Papier – das Experimentieren mit realen, haptischen Materialien ist im digitalen Zeitalter der wichtigste Anker für die neuronale Entwicklung.

  • Wahrnehmung strukturieren: Beim Zeichnen, Malen und Collagieren verarbeiten Kinder ihre Erlebnisse, ordnen ihre Gefühle und verleihen ihren Eindrücken eine eigene, logische Form.

Die „Warum-Phase“ als Startrampe für kleine Forscher

Kinder wollen den Dingen ernsthaft auf den Grund gehen. Wenn Ihr Kind die typischen „Warum?“-Fragen stellt, sucht es keine abstrakten, langatmigen Erklärungen, sondern will die Logik des Alltags verstehen: „Was passiert in der Kausalität von Wenn-Dann?“

In unserer Kreativ- und Forschergruppe streifen die Kinder nach ihrer eigenen Logik durch die Fachdisziplinen der Biologie, Physik, Chemie und Technik (MINT):

  • Echte Aha-Erlebnisse: Wenn ein Zuckerstück im Wasser verschwindet, aber im Geschmack noch da ist, begreifen Kinder physikalische und chemische Prozesse durch ihr eigenes Tun – und entwickeln so ein tiefes, nachhaltiges Verständnis.

  • Beobachten, Vergleichen, Bewerten: Wir fördern den wissenschaftlichen Entdeckungsdrang auf Augenhöhe. Das Kind stellt Hypothesen auf und findet spielerisch eigene Lösungen.

Der Teddybär-Vorteil für Ihr Kind:

Durch unseren projektorientierten Ansatz lernt Ihr Kind von Anfang an kritisches Denken, Lösungskompetenz und Eigeninitiative. Wir bremsen die natürliche Entdeckungsfreude nicht, sondern ermutigen sie gezielt. Das ist das beste Fundament für die Schule – und für das Leben.

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